Kurz zusammengefasst
Was ist ein Agentic Workflow?
Ein Chat, der Odoo lesen kann, beantwortet Fragen. Ein Agentic Workflow übernimmt einen Arbeitsschritt: Er sammelt, was er braucht, bereitet eine Entscheidung vor, und schreibt – sofern er darf – das Ergebnis zurück nach Odoo. Der Unterschied ist nicht das Modell, sondern dass ein Vorgang definiert, begrenzt und nachvollziehbar ist.
Was kostet es?
Ein klar abgegrenzter Anwendungsfall startet bei 4.900 € netto und ist auf acht Personentage ausgelegt. Mehrere Workflows, mehrere Agenten oder weitere Systeme sind eine individuelle Umsetzung – Angebot nach Discovery.
Wichtig zur Abgrenzung
Wir versprechen keine autonome Automatisierung. Ein Agent arbeitet innerhalb der Modelle, Felder und Datensätze, die Sie freigeben, und an definierten Stellen entscheidet weiterhin ein Mensch. Das ist keine Einschränkung, sondern die Bedingung dafür, dass so etwas in einem ERP produktiv laufen darf.
Warum überhaupt
Der teuerste Teil eines Prozesses ist selten die Entscheidung.
Es ist das Zusammentragen davor. Jemand öffnet vier Odoo-Ansichten, liest eine Historie nach, prüft einen Bestand, formuliert eine Zusammenfassung – und trifft danach in zwei Minuten eine Entscheidung, die Erfahrung erfordert. Genau diese Vorarbeit lässt sich an einen Agenten geben, ohne die Entscheidung selbst abzugeben. Deshalb beginnt jedes unserer Projekte mit der Frage, wo in Ihrem Prozess die Vorbereitung endet und das Urteil anfängt.
Die Grundlage
Governance kommt zuerst, dann der Agent
Jeder Workflow läuft über unser MCP-Modul: neun Berechtigungs-Gates, Freigabe vor jedem Schreibzugriff, und eine per SHA-256 verkettete Audit-Historie.
Das Modul selbst ist kostenlos.
Womit Unternehmen anfangen
Ein guter erster Anwendungsfall ist wiederkehrend, gut umrissen und hat eine klare Stelle, an der ein Mensch zustimmt. Diese vier erfüllen das – Ihr eigener Fall kann ein anderer sein.
Leads vorqualifizieren
Der Agent liest eingehende Leads, ergänzt fehlende Angaben aus vorhandenen Odoo-Daten, schlägt Bewertung und nächsten Schritt vor. Zugeordnet und weitergegeben wird nach Bestätigung.
Gespräche vorbereiten
Vor einem Termin trägt der Agent zusammen, was verstreut in CRM, Aufträgen und Projekten liegt, und liefert eine kurze Vorbereitung statt vier geöffneter Ansichten.
Interne Auskunft
Mitarbeitende fragen in natürlicher Sprache nach Aufträgen, Lieferungen oder Projektständen – begrenzt auf die Modelle und Datensätze, die ihre Rolle ohnehin sehen darf.
Datensätze vorbereiten
Wiederkehrende Anlage- und Pflegeaufgaben werden vorbereitet und als Vorschau vorgelegt. Geschrieben wird erst nach Freigabe, mit Vorher- und Nachher-Wert im Protokoll.
Welche Odoo-Bereiche dafür infrage kommen, entscheiden Ihre Freigaben, nicht das Modul: Es ist modell-agnostisch. In der Praxis sind es meist CRM, Verkauf, Projekte, Helpdesk und Bestand. Reicht ein Vorgang über Odoo hinaus, verbinden wir die nötigen Systeme über individuelle Schnittstellen.
Wie ein Agent an Odoo kommt – und was ihn begrenzt
Vier Schichten. Jede kann nur einschränken, was die darüberliegende erlaubt.
1 · MCP-Client
Claude, ChatGPT, Cursor oder ein automatisierter Dienst – eine Anwendung, die Sie wählen und betreiben. Sie stellt die Anfrage und hat von sich aus keinerlei Rechte.
2 · Udo MCP
Der Endpunkt in Ihrem Odoo. Prüft Not-Aus, Agentenstatus, Rate Limit, Modell- und Operationsfreigabe, Feld-Policy und Datensatzfilter.
3 · Freigabe
Schreibende Schritte laufen über Vorschau und Bestätigung. Der Token ist einmalig und an einen Hash der exakten Werte gebunden.
4 · Odoo selbst
Zuletzt greifen die nativen Zugriffsrechte des hinterlegten Benutzers. Die MCP-Ebene kann Rechte nur abziehen, nie hinzufügen.
Jeder Aufruf – auch jeder abgelehnte, mit Grund und ablehnendem Gate – landet in einer per SHA-256 verketteten, nur anfügbaren Historie. Ändern und Löschen sind auf ORM-Ebene gesperrt. Das ist manipulationssichtbar gegenüber Eingriffen auf Anwendungsebene, nicht gegenüber direktem Datenbankzugriff. Technische Details auf der MCP-Produktseite.
So läuft ein Projekt ab
Acht Personentage, aufgeteilt auf vier Abschnitte. Jeder endet mit etwas, das Sie ansehen und abnehmen können – nicht mit einem Statusbericht.
01
Discovery
Ein halber Tag mit den Menschen, die den Vorgang heute machen. Wir wählen genau einen Anwendungsfall und schreiben auf, woran Erfolg gemessen wird. Passt nichts davon, sagen wir das hier – nicht nach acht Tagen.
02
Grenzen festlegen
Welche Modelle, Felder und Datensätze der Agent sehen darf, was er schreiben darf, und an welcher Stelle ein Mensch bestätigt. Ergebnis ist ein Berechtigungskonzept, das auch ohne uns lesbar ist.
03
Bauen und testen
Instruktionen, Werkzeuganbindung und Freigabepunkte werden umgesetzt und an echten Daten geprüft – einschließlich der Fälle, in denen der Agent nichts tun darf.
04
Abnahme und Übergabe
Gemeinsamer Durchlauf, Dokumentation, Einweisung der Beteiligten. Danach 30 Tage Nachbetreuung für Korrekturen am vereinbarten Umfang.
Was im Startpaket nicht enthalten ist
Damit „ab 4.900 €“ eine belastbare Zahl bleibt und keine Verhandlungsposition: Nicht enthalten sind ein zweiter Anwendungsfall, die Anbindung von Systemen außerhalb von Odoo, eigene Odoo-Module oder MCP-Werkzeuge, Bereinigung vorhandener Datenqualität, Betrieb und Monitoring über die 30 Tage hinaus sowie DSFA- und AVV-Dokumentation. Das sind keine Ausschlüsse gegen Sie – es sind die Punkte, an denen andere Projekte stillschweigend teuer werden. Alles davon können wir machen, als individuelle Umsetzung oder zum Stundensatz von 171,50 €, immer nach vorheriger Abstimmung.
Was es kostet
Ein Anwendungsfall zum Festpreis-Einstieg, alles Größere nach Discovery. Die Software darunter bleibt in jedem Fall kostenlos.
Voraussetzung
MCP-Modul
Die technische Grundlage. Können Sie selbst installieren – oder wir übernehmen es.
0 €
kostenlos · Einrichtung ab 1.490 €
- Vollständiges Modul, nichts zurückgehalten
- Neun Governance-Gates und Audit-Kette
- Einrichtung durch Ihr Team oder durch uns
Der Einstieg
Agentic Workflow
Ein Vorgang, vollständig umgesetzt, abgenommen und übergeben.
ab 4.900 €
netto · bis 8 Personentage
- Discovery und Auswahl eines Anwendungsfalls
- Berechtigungs- und Freigabekonzept
- Umsetzung, Test an echten Daten, Abnahme
- Dokumentation und Einweisung
- 30 Tage Nachbetreuung
Alles Größere
Individuelle Umsetzung
Mehrere Agenten, mehrere Systeme, Konzernanforderungen.
Auf Anfrage
Angebot nach Discovery
- Mehrere Workflows und Agenten
- Anbindung weiterer Systeme
- Eigene MCP-Werkzeuge und Odoo-Module
- Betrieb, Monitoring, Weiterentwicklung
Alle Preise netto, zzgl. gesetzlicher USt. Der Einstiegspreis setzt eine lauffähige Odoo-19-Instanz, einen erreichbaren MCP-Endpunkt und ansprechbare Fachanwender voraus.
Support
Noch nicht so weit? Fragen geht trotzdem.
Sie müssen kein Projekt beauftragen, um mit uns zu sprechen. Wenn Sie das kostenlose MCP-Modul ausprobieren und irgendwo hängen bleiben – Installation, Berechtigungen, ein Client, der sich nicht verbindet – nutzen Sie den Helpdesk. Und wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Vorgang sich überhaupt für einen Agenten eignet: Das ist eine gute Frage für ein Erstgespräch, nicht für ein Angebot.
Helpdesk
Technische Fragen zum Modul, unabhängig davon ob Sie Kunde sind.
Support anfragenOder direkt: +49 391 5630690
FAQ: Agentic Workflows in Odoo
Häufige Fragen zu Umfang, Grenzen, Kosten und Verantwortung.
Die Anbindung ist der erste Schritt und kostet bei uns nichts – das MCP-Modul ist kostenlos. Danach kann ein Assistent Fragen zu Ihren Daten beantworten. Ein Agentic Workflow geht weiter: Er übernimmt einen definierten Vorgang, mit festgelegten Grenzen, festgelegten Freigabepunkten und einem Protokoll. Der Aufwand steckt nicht in der Technik, sondern in diesen Festlegungen.
Nur dort, wo Sie es ausdrücklich erlauben – und schreibende Schritte laufen grundsätzlich über Vorschau und menschliche Bestätigung. In der Praxis ist das gewünschte Muster fast immer: Der Agent bereitet vor, ein Mensch entscheidet. Wir verkaufen keine autonome Automatisierung, und wir würden davon in einem ERP auch abraten.
Drei Dinge greifen. Er kann nur auf Modelle, Felder und Datensätze zugreifen, die freigegeben sind – alles andere wird abgelehnt und protokolliert. Schreibende Schritte brauchen eine Bestätigung, und der Bestätigungstoken ist an einen Hash der exakten Werte gebunden, die Sie gesehen haben. Und ein globaler Not-Aus stoppt sämtliche MCP-Anfragen sofort, ohne Odoo neu zu starten.
Über die Audit-Historie. Erfasst werden Benutzer, Agent, Unternehmen, Zeitpunkt, Werkzeug, Modell, Datensätze, angefragte und maskierte Felder, Status und Dauer; bei Ablehnung zusätzlich das ablehnende Gate mit Grund; bei Änderungen die Vorher- und Nachher-Werte. Die Einträge sind per SHA-256 verkettet und auf ORM-Ebene weder änderbar noch löschbar. Das ist manipulationssichtbar, nicht manipulationssicher – gegenüber Eingriffen auf Anwendungsebene, nicht gegenüber direktem Datenbankzugriff. Diesen Unterschied sollte Ihnen jeder Anbieter nennen.
Für genau einen, klar abgegrenzten Vorgang: ja – dafür ist das Paket auf acht Personentage ausgelegt. Was nicht hineinpasst, steht oben ausdrücklich als nicht enthalten. Wenn sich in der Discovery zeigt, dass Ihr Fall größer ist, sagen wir das vor der Beauftragung und machen ein eigenes Angebot. Ein zu klein kalkuliertes Projekt hilft niemandem.
Nur das, was der KI-Client anfragt: die freigegebenen Felder der angefragten Datensätze, an den Modellanbieter, den Sie wählen. Die Verarbeitung findet ansonsten in Ihrer eigenen Odoo-Datenbank statt; bloopark erhält keine Daten. Wie viel überhaupt übertragen werden kann, bestimmen Ihre Feld-Policies – das ist Datenminimierung nach Art. 5 DSGVO, technisch erzwungen statt zugesagt. Den Auftragsverarbeitungsvertrag schließen Sie mit Ihrem Modellanbieter.
Das entscheiden wir mit Ihnen anhand von Anforderung, Datenschutzlage und Kosten – das MCP-Modul ist modellunabhängig und spricht Standard-MCP. In der Praxis sind Claude, ChatGPT und Gemini die üblichen Kandidaten. Die Lizenz- oder Nutzungskosten Ihres Modellanbieters sind nicht Bestandteil unseres Angebots.
Die Transparenzpflicht nach Art. 50 EU AI Act richtet sich an den Betreiber, nicht an den Modellanbieter. Wer KI-Agenten auf Geschäftsdaten lässt, steht damit selbst in der Nachweispflicht. Das ist ein guter Grund, Zugriffe von Anfang an protokollierbar aufzusetzen statt später nachzurüsten. Eine vollständige Rechtsberatung ist das nicht – dafür ist Ihr Justiziar zuständig.
Welchen Vorgang würden Sie abgeben?
Wenn Sie eine Antwort auf diese Frage haben, ist das Erstgespräch kurz und konkret. Wenn nicht, ist genau das der erste Tagesordnungspunkt. Vorher können Sie jederzeit das kostenlose MCP-Modul ausprobieren.
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